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Sprint

 

Sprint

Als Sprint oder Kurzstrecke bezeichnet man in zyklischen Sportarten die Überwindung einer Strecke mit der größtmöglichen Geschwindigkeit, die der menschliche Organismus erlaubt.

In der Leichtathletik sind die Sprintstrecken 50 bis 400 Meter lang. Man unterscheidet im Allgemeinen auch zwischen Kurz- und Langsprint, wobei Strecken über 200 Metern Länge als Langsprint betitelt werden. Die Strecken 100, 200 und 400 Meter, 100 Meter Hürden (Frauen), 110 Meter Hürden (Männer) und 400 Meter Hürden sind olympische Disziplinen. Der Kurzstreckenlauf ist die älteste olympische Disziplin.

Der 100-Meter-Lauf ist vom 100-Yards-Lauf (91,44 m) abgeleitet, der im 19. Jahrhundert mit dem Aufkommen der Leichtathletik in den englischsprachigen Ländern auf Gras- und Aschenbahnen ausgetragen wurde.

200-Meter-Läufe sind nach der Durchschnittsgeschwindigkeit die schnellsten Läufe der Leichtathletik überhaupt. Obwohl mit zunehmender Laufstrecke die Geschwindigkeit abnimmt, liegen die Durchschnittsgeschwindigkeiten im 200-Meter-Lauf geringfügig höher als beim 100-Meter-Lauf, bedingt durch die vergleichsweise längere Strecke, die nach dem Beschleunigen auf Höchstgeschwindigkeit folgt.

- Der im Jahre 2008 von Usain Bolt aufgestellte Männer-Weltrekord von 19,30 Sekunden entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 10,36 m/s oder 37,31 km/h.

- Der im Jahre 1988 von Florence Griffith-Joyner aufgestellte Frauen-Weltrekord von 21,34 Sekunden entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 9,37 m/s oder 33,73 km/h.

Der 400-Meter-Lauf ist die längste Sprintdisziplin in der Leichtathletik und ist von der Viertelmeile (440-Yards = 402,34 Meter) abgeleitet. Jeder Läufer legt in einer eigenen Bahn eine ganze Stadionrunde zurück, wobei diese nicht verlassen werden darf. Der Start erfolgt im Tiefstart von Startblöcken und zum Ausgleich der Kurvenlänge der verschiedenen Bahnen versetzt.

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